Ausstellungen - was soll ich da?

"Mal ehrlich, eine Hundeausstellung ist doch nun wirklich kein
Vegnügen. Denn ganzen Tag hockt man zwangsläufig in einer
Halle rum, umgeben von Lärm und allen möglichen Düften.
Der Hund ist mehr oder weniger genervt oder stiert nur
apathisch vor sich hin! Und das soll ich mir und meinem
Tier antun - ganz abgesehen von den Kosten!!!!!"

So oder so ähnlich kann man Hundeausstellungen sicherlich
auch sehen. Und wie bei vielen anderen Dingen ist auch
an dieser Einstellung ein Körnchen Wahrheit.
Man kann eine Ausstellung aber auch so sehen:
Hier hat der Besitzer/ die Besitzerin die Gelegenheit
feststellen zu lassen. inwieweit sein/ihr Rassehund dem
Rassestandard entspricht. Ein Richter ist zur
Obejktivität verpflichtet. Er darf nicht nach süß oder
niedlich entscheiden. Sein Maßstab muss der Rassestandard sein!
Und ist es nicht vielleicht doch interessant von einem
Außenstehenden bescheinigt zu bekommen, wie typisch
sein/ihr "Hovawart" ist!
Schließlich hat man sich ja bewusst für diese Rasse entschieden -
auch und gerade wegen ihres Äußeren.
Und es muss für den Anfang nicht gleich eine ganz große
Ausstellung wie zBsp. Dortmund sein.
Warum nicht erst einmal mit einer Speziall-Rassehundausstellung
beginnen? Dort trifft man Gleichgesinnte, findet schnell
Kontakt und kann viele neue Erfahrungen machen.
Gleichzeitig repräsentiert man die Rasse in der Öffentlichkeit.
Aber ganz gleich wie das Ergebnis bei einer Ausstellung
ausfällt, man sollte niemals vergessen, hier geht es um
den Rassestandard und nicht darum, ob dieser Hund
der Richtige für seinen Besitzer ist.
Für das tägliche Zusammenleben ist es viel entscheidender,
 dass Hund und Besitzer harmoninieren und nichr,
ob z.Bsp. die Rutenhaltung korrekt ist.

Quelle: Unser Rassehund 02/2010 -
gefunden auf Seite 75 / Rassezuchtverein der Kromfohrländer e.V.

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